Guter Geschmack muss nicht teuer sein!
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Fliesenlexikon

A B C D E F G H I K L M O R S T V W Z

A
Abriebgruppen
Auspresspistole

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B
Brandgefahr

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C
(leer)

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D
Dichtmasse
Dickbett- Dünnbettverlegung
Dünnbett

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E
Eckleisten (Proline)
Entkopplungsmatten

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F
Feinsteinzeug
Fliesen
Fliesen-Abriebklassen
Fliesen-Fuge
Fliesen-Reinigung
Fliesenhammer
Fliesenkreuze
Fliesenschneidemaschine
Fliesenschneider
Fliesenspiegel
Fließspachtel
Fugenbrett
Fugengummi

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G
Glasierte Kanten
Glasur (Keramik)
Glättkelle

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H
Hydrotect - Veredelung

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I
Imprägnierung

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K
Kaliber (Fliesengroesse)

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L
(leer)

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M
Mosaik

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O
Oberflächenverschleiß

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P
PCI Pecidan
PCI Peciboard

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R
Reinigung
Rutschhemmungsklassen

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S
Schienen (Proline)

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T
Trittsicherheit

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V
Verlegeanleitungen

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W
Wasseraufnahmevermögen
Wasserwaage
Werkzeug

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Z
Zahnspachtel

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A
Abriebgruppen
Die Widerstandsfähigkeit glasierter Fliesen und Platten gegen Abrieb wird durch Schleif- und Sandstrahlprüfung bestimmt. Anhand der Prüfungsergebnisse werden die Fliesen und Platten in fünf Klassen eingeteilt.

Klasse 1: für wenig beanspruchte Wandflächen, eingeschränkt auch für Barfuß- und Hausschuhbereiche in Bädern und Schlafzimmern
Klasse 2: für eine leichte Beanspruchung in allen Wohnbereichen
Klasse 3: für mittlere Beanspruchung in allen Wohnbereichen außer Küche, Diele, Terrasse
Klasse 4: für hohe Beanspruchung in Hauseingängen, auf Terrassen, in Küchen, Arbeits- und in Wirtschaftsräumen;
Klasse 5: für höchste Beanspruchung in allen Räumen und auf allen Flächen, die extrem belastet werden, z.B. in Garagen oder in der Industrie

Bei der Boden- "Beanspruchung" im Wohnbereich spricht man auch von Gehbelastung und viel bzw. wenig begangenen Flächen.

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Auspresspistole
Diese benötigen Sie, um Eck-, Anschluß- oder Sanitärfugen aufzuspritzen. Mit ihr ist ein viel zügigeres und saubereres Arbeiten möglich, als es bei der Verarbeitung von Tubenware oder Kartuschen mit Drehspindel der Fall ist.

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B
Brandgefahr
Fliesen und Platten sind nicht brennbar. Auch höhere Temperaturen machen ihnen nichts aus. Sie sind bei einer Temperatur zwischen 900 bis 1250 Grad gebrannt worden und vertragen problemlos das Absetzen heißer Gegenstände oder herabfallende Kaminglut.

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C
(leer)

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D
Dichtmasse
Dauerelastische Dichtmassen werden vorwiegend bei Anschluß-, Dehnungs- und Sanitärfugen eingesetzt. Sie sind in der Regel einkomponentig und auf der Basis von Silikon-, Polyurethan- oder Acrylharzen aufgebaut. Die pastöse Masse wird nach dem Auftrag gummielastisch. Dieser Vorgang erfolgt von außen nach innen. Wichtig für einen erfolgreichen Einsatz beider Dichtungsmassen ist die richtige Verarbeitung. Um eine zuverlässige Fugenversiegelung zu erreichen, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
die Fugenflanken müssen immer sauber, trocken und fettfrei sein.

Zur Verbesserung der Haftung an den Flanken sollte man am besten einen Primer (Haftvermittler) aufstreichen.
Die Fugen müssen ausreichend breit sein, um über die materialeigene Dehnung die auftretende Dimensionsänderung problemlos zu verkraften.
Die Fugenmasse muß sicher an den seitlichen Fugenflanken, nicht aber am Fugengrund haften. Nur so kann sie ihre elastische Eigenschaft voll ausspielen. Letzteres läßt sich zuverlässig durch Einlegen eines Schaumstoffprofils in die Fuge sicherstellen, das zudem noch den Materialverbrauch reduzieren kann. In flachen Fugen hilft Auskleben mit einem Kreppband, dessen Oberseite naturgemäß antihaftbeschichtet ist.

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Dickbett- Dünnbettverlegung
Fliesenleger verkleiden Wand- und Bodenflächen mit Fliesen, Platten und Mosaik. Früher wurden Fliesen ausschließlich in einem ca. 1,5-2,5cm starken Mörtelbett (Dickbett) aus Zementmörtel verlegt, heutzutage werden Fliesen meist mit entsprechenden Fliesenklebern im Dünnbett, 6-12mm dick, verklebt.

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Dünnbett
Unter dem Dünnbettverfahren versteht man eine Verlegetechnik für Fliesen- oder Plattenmaterial. Es ist die gängigste Art der Fliesen- und Plattenverlegung in der heutigen Zeit in Deutschland. Ursprünglich stammt dieses Verfahren aus der Schweiz, wo es in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt wurde.

Ein Dünnbett besteht meist aus einem zementären Fliesenkleber, manchmal kommen auch Dispersionskleber oder Reaktionsharzkleber (Zweikomponentenkleber) zur Anwendung. Dieser Kleber wird mit einem Zahnkamm oder einer Zahnkelle auf den Untergrund aufgetragen. Die Fliesen werden danach auf den frischen Kleber aufgebracht und anschließend klassisch zementär verfugt.

Normenrechtlich wird das Klebeverfahren in der DIN 18157 geregelt. Andere DIN-Normen (z. B. DIN 12004) gehen auf die Klebereigenschaften ein. Diverse ZDB - Merkblätter (Zentralverband des deutschen Baugewerbes) regeln zudem Ausführungsdetails.

Das Verlegen im Dünnbettverfahren setzt einen möglichst planen Untergrund voraus (DIN 18202 Tab3-Z3/4), da es bei einer mittleren Dicke des Bettes von 1-5mm nur wenig Ausgleichsmöglichkeit der bauseitigen Höhentoleranzen bietet. Deswegen ist das Dünnbettverfahren hauptsächlich in den Bereichen zu empfehlen, wo entweder

Bauseits nur eine geringe Aufbauhöhe zwischen Belagsgrund und gewünschter Oberkante Fertigboden vorhanden ist (Altbausanierung),
mit einer erhöhten Verkehrslast zu rechnen ist und ein Dickbett deswegen aus statischen Gründen ungeeignet ist.
Laien eine Verlegearbeit durchführen wollen.

Ein weiterer Vorteil liegt in der hohen Haftzugfestigkeit des Klebers, wodurch auch bei extrem beanspruchten Bereichen (z.B. im Industriebereich, wo u. a. mit Gabelstaplerverkehr zu rechnen ist) ein fester Sitz der Fliese gewährleistet bleibt.

Eine spezielle Art der Dünnbettverlegung ist das Fließbett.

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E
Eckleisten
Edle Optik und guter Kantenschutz in einem:
In anspruchsvoll gestalteten Bädern entstehen durch Vor- und Abmauerungen oft zahlreiche Ecken und Kanten. Mit dem Eckleisten-System lassen sich auch die schwierigsten Situationen meistern und die Fliesenflächen durch formschöne Eckleisten harmonisch abschließen. Wir empfehlen Profile von Proline => siehe auch www.proline-profile.de

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Entkopplungsmatten
Entkopplungsmatten sind Matten meist aus Kunststoff zur Entkopplung von Untergrund und Belag. Durch die Trennung von Untergrund und Belag werden Bewegungen und Formveränderungen nicht mehr auf die starre Oberfläche übertragen. Dadurch können beispielsweise Risse vermieden werden. Im Verbund mit dem Fliesenbelag verhindert die Entkopplungsmatte, dass Sickerwasser in die Konstruktion eindringen und diese zerstören kann. Besonders im Außenbereich auf Balkonen und Terrassen oder innen auf kritischen Untergründen wie frischen Estrich- und Betonflächen, Heizestrichen, Holzwerkstoffen oder Gussasphalt kommen Entkopplungsmatten zum Einsatz.

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F
Feinsteinzeug
Feinsteinzeug ist ein allgemein üblicher Name für Keramikfliesen mit sehr geringer Wasseraufnahme, die trockengepresst, nicht glasiert und dementsprechend nur in einem Brenndurchgang hergestellt werden (im Gegensatz zu Zweibrandfliesen).

Eigenschaften
Es handelt sich um ein vollkommen durchgesintertes und sehr kompaktes Produkt, dessen wesentliches Merkmal seine extrem niedrige Porosität ist, durch die es besondere mechanische und chemische Eigenschaften erhält, wie z.B. Frostbeständigkeit, d.h., ein Produkt, das man gut für Wand- und Bodenbeläge in Außenbereichen in kaltem Klima verwenden kann. Das Feinsteinzeug ist zudem sehr widerstandsfähig gegen chemische Produkte und Reinigungsmittel, hat eine sehr starke Abriebbeständigkeit und einen hohen Grad an Bruchfestigkeit. Dadurch ist es hervorragend geeignet für Flächen mit intensivem Publikumsverkehr und in Industrieanlagen. Hinzu kommt noch die leichte Reinigung, wodurch es zu einem idealen Material als Bodenbelag für Räume wird, in denen die Hygiene eine Grundvoraussetzung ist.
Feinsteinzeug erreicht enorme Härtegrade nach Mohs von 7-9 (Vergleich Diamant 10)

Farben und Formen
Der Fliesenkörper hat die Farbe, die sich aus dem Zusatz von Farbstoffen in den Scherben ergibt, entweder gleichmäßig verteilt oder granuliert. Er ist feinkörnig und homogen und mit bloßem Auge sind keine heterogenen Elemente (Körner, Einschlüsse, Poren) zu sehen. Die obere Seite besteht aus dem selbem Material wie der Körper und kann einfarbig, gesprenkelt, marmoriert oder dekoriert sein. Die Oberflächen und Kanten sind gleichmäßig und gut ausgefertigt. Die derzeit vorherrschende Form ist quadratisch, manchmal auch rechteckig. Die am meisten verwendeten Sonderteile sind Stufenfliesen und Sockelleisten.

Verwendung
Fliesen aus Feinsteinzeug können unbehandelt so verwendet werden, wie sie aus dem Ofen kommen, oder die Oberfläche kann nach dem Brennen geschliffen und poliert werden. Durch das polieren werden auch Poren angeschliffen und geöffnet. So dass die Platten fleckempfindlicher werden und nachimprägniert werden sollten. Die Oberfläche kann Reliefformen haben, entweder zu Dekorationszwecken (ähnlich wie Natursteine) oder als rutschhemmende Elemente (Diamantspitzen, Streifen, Winkel...).
Insbesondere die hohe Gestaltungsmöglichkeit betreffend Farben und Formaten macht die Feinsteinzeugfliese zu einer besonderen Alternative zu zum Teil wesentlich teureren Natursteinbelägen.

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Fliesen
Fliesen sind künstlich hergestellte keramische Platten, die als Wand- und Bodenbeläge verwendet werden.

Herstellung
Der Rohstoff für gebrannte Fliesen ist Ton. Zum Teil wird auch Porzellanerde (Kaolin) - ein feiner, eisenfreier, weißer Ton - als Bindemittel beigemengt. Zum Ton kommen weitere mineralische Zuschlagsstoffe wie Feldspat, Dolomit, Kalzit, Schamottemehl, Quarz, Sand oder gemahlenes Glas.
Die Rohmasse wird entweder als Trockenpressmasse zu keramischen Fliesen (Feinkeramik) oder als plastische Masse mit höherem Wassergehalt in Strängen gepresst und anschließend zu Spalt- oder Bodenklinkerplatten (Grobkeramik) geschnitten. Anschließend werden die Rohlinge getrocknet, teilweise glasiert und gebrannt.
Beim Brennen bei Temperaturen von 900 bis 1200°C bekommen die Rohlinge ihre endgültigen Eigenschaften und Gütemerkmale. Für eine farbige Glasur werden Metalloxide mit eingebrannt.

Qualitätsmerkmale
Fliesen werden im Wesentlichen nach ihrer Wasseraufnahmefähigkeit und der Beständigkeit ihrer Oberfläche gegenüber Abrieb (Abriebfestigkeit) klassifiziert. Ferner wird die Rutschhemmung ihrer Oberfläche bei Feuchte kategorisiert.
Fliesen, die diese und etliche weitere Qualitätsprüfungen bestehen, kommen als Fliesen 1. Wahl in den Handel. Wenn nur eine der vielen Qualitätsanforderungen nicht erfüllt wird, werden die Fliesen als 2. Wahl vertrieben. Fliesen mit groben Fehlern werden als Ausschuss ausgesondert.
Ferner unterscheidet man in Steingut (glasiert, nur auf der Oberfläche gefärbt) und Feinsteinzeug (unglasiert, komplett durchgesintert und durchgefärbt) sowie in Frostbeständigkeit (für die Verwendung im Außenbereich). Ausschlaggebend für letztere ist das Wasseraufnahmevermögen.

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Fliesen-Abriebklassen
Die Widerstandsfähigkeit glasierter Fliesen und Platten gegen Abrieb wird durch Schleif- und Sandstrahlprüfung bestimmt. Anhand der Prüfungsergebnisse werden die Fliesen und Platten in fünf Klassen eingeteilt.

Klasse 1: für wenig beanspruchte Wandflächen, eingeschränkt auch für Barfuß- und Hausschuhbereiche in Bädern und Schlafzimmern
Klasse 2: für eine leichte Beanspruchung in allen Wohnbereichen
Klasse 3: für mittlere Beanspruchung in allen Wohnbereichen außer Küche, Diele, Terrasse
Klasse 4: für hohe Beanspruchung in Hauseingängen, auf Terrassen, in Küchen, Arbeits- und in Wirtschaftsräumen;
Klasse 5: für höchste Beanspruchung in allen Räumen und auf allen Flächen, die extrem belastet werden, z.B. in Garagen oder in der Industrie

Bei der Boden- "Beanspruchung" im Wohnbereich spricht man auch von Gehbelastung und viel bzw. wenig begangenen Flächen.

Ferner unterscheidet man je nach Anwendungsfall für den Barfußbereich (DIN 51 097) in die Klassen A, B und C. In Bereichen, wo fettige oder "pastöse" oder faserig-zähe Stoffe auf den Boden gelangen, müssen Fliesen auch noch einen "Verdrängungsraum" besitzen, der nach vier V-Klassen bewertet wird.
Werden Fliesen mit zu geringer Rutschhemmung eingebaut, drohen im Unglücksfall hohe Schadenersatzansprüche.

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Fliesen-Fuge
Als Fuge wird der Zwischenraum zwischen mehreren Teilen eines Fußbodenbelags (Fliesen, Natursteinplatten, Parkettbohlen usw.) bezeichnet. Durch die Fuge werden die einzelnen Elemente kraftschlüssig und/oder dichtend verbunden. Als Füllmaterialien dienen Fugenmörtel (Fugengrau, Fugenweiß) und Kleber mit spezifischen Eigenschaften (Fugenmasse). Je nach Formatgröße der Belagselemente wird die Fugenbreite angepasst.

Darüber hinaus werden noch technische Fugen zwischen Bauteilen - Bewegungsfugen, Dehnungsfugen, Bautrennfugen, Wandanschlussfugen u.a. - unterschieden. Sie dienen der schadfreien Verbindung von Bauteilen zur Kraftübertragung bzw. -ableitung oder auch Isolierung und werden mit dauerelastischen, dauerplastischen oder gegeneinander beweglichen Materialien gefüllt

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Fliesen-Reinigung
Reinigung von keramischen Fliesen

Alle glasierten und unglasierten Materialien zeichnen sich durch Oberflächen aus, die beste Voraussetzungen für problemlose Reinigung bieten.

Erstreinigung
Unmittelbar nach der Fertigstellung des Belages.
Für die Entfernung von Zementschleiern (Reste von hydraulisch abbindenden Verlege- und Verfugmaterialien) eignen sich nur Zementschleierentferner.
Saure Reiniger greifen Fugen auf Zementbasis an. Daher die Fugen durch Vornässen schützen und nach der Anwendung den Belag gründlich klar spülen, evt. neutralisieren.

Allgemeinschmutz läßt sich am besten mit alkalischen oder neutralen Reinigern entfernen.
Die Reinigung erfolgt je nach Schmutzanfall.

Grundreinigung und Fleckenbeseitigung
Bei der Grundreinigung handelt es sich um eine intensive Zwischenreinigung.
Durch Einsatz von Spezialreinigern, erhöhter Einwirkzeit, verstärkter mechanischer Unterstützung durch Bürsten und evt. Scheuerpulver wird der Belag gründlich gereinigt.

Kalkablagerungen, Urinstein, Rostflecken und Metallabrieb:
saure Reiniger, Fugen auf Zementbasis gründlich vornässen, sauren Reiniger durch klar spülen nach der Einwirkzeit vollständig entfernen

Teer, Bitumen, Farbkleckse, Reste von Dehnungsfugen, Kunstharz:
organische Lösungsmittel, wie z.B. Benzin, Aceton oder Abbeipasten

Öle, Fette, Wachse:
stark alkalische Reiniger
unglasierte Keramik ohne Vergütung oder Imprägnierung kann evt. durch Öle, Fette oder gefärbte Flüssigkeiten eine Verfleckung aufweisen, die nicht mehr vollständig zu entfernen ist.

Gummiabrieb, Bleistiftstriche:
Hier ist nur eine mechanische Entfernung durch Reiben oder Bürsten, evt. mit Hilfe von Scheuerpulver wirksam.

unglasierte keramische Beläge:
Unglasierte, nicht oberflächenvergütete Keramik sollte vorbeugend imprägniert werden, wenn vorhersehbar ist, dass gefärbte Flüssigkeiten, Fette oder Öle auf den Belag einwirken.
Alle unglasierten Beläge mit werksseitiger Protecta - Vergütung brauchen und dürfen nicht imprägniert werden. Ähnlich wie bei glasierter Keramik kann die Imprägnierung nicht eindringen und bleibt dann auf der Oberfläche als Schmierschicht zurück.

Trittsichere keramische Beläge:
maschinelle Reinigung mit Bürstenmaschinen, Hochdruck- oder Dampfreinigern.
Die Verfugung muß auf die erforderliche Reinigung abgestimmt sein.
Schleifmittelhaltige Bürsten oder Pads dürfen keinesfalls zum Einsatz kommen, da sie die Trittsicherheit erniedrigen.
Reinigungsmittel, -gerät und -ablauf muß auf die Schmutzart und den Anwendungsbereich abgestimmt sein. Reste von Reinigungsmitteln machen den Bodenbelag glitschig, deshalb immer gründlich klar spülen. Filmbildenden Mittel beeinflussen die Trittsicherheit ebenfalls negativ.

poliertes Feinsteinzeug:
Der trockene Belag sollte nach der Bauendreinigung imprägniert werden.
Eine einmalige Durchführung verbessert die Pflegeleichtigkeit; Flecken von Schmutz, Öl und gefärbten Flüssigkeiten können dann erheblich leichter entfernt werden.

Keramische Fassaden
Jede Fassade muß nach der Verlegung oder mechanischen Befestigung einer Endreinigung unterzogen werden. Mechanisch gehaltene Fassaden erfordern dabei bevorzugt eine neutrale oder alkalische Reinigung zur Entfernung montagebedingter ölig-fettiger Verunreinigung, herkömmlich verklebte Fassaden eher eine saure Reinigung zur Entfernung von Zementschleier.

Unglasierte Fassadenplatten im Niedrigbereich können zum Schutz vor Fleckenbildung und Sprühfarben imprägniert werden.

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Fliesenhammer
Er dient zum Anklopfen von Fliesen. Moderne Ausführungen dieses Werkzeugs, sogenannte Fliesenschonhämmer, hinterlassen keine Abriebspuren.

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Fliesenkreuze
Für die Gesamtwirkung einer gefliesten Fläche ist auch der Fugenabstand zwischen den Fliesen von großer Bedeutung.
In der Regel werden Wandfliesen in einem Abstand von 2-4 mm und Bodenfliesen je nach Größe von 5-8 mm verlegt. Bei einer durchgängigen Verlegung, in dem Wand- und Bodenfliesen aufeinander abgestimmt sind, sollten die Fugenbreiten gleich sein.

Um die gewünschten Abstände gleichmäßig einzuhalten, werden im Handel Fugenkreuze aus Plastik angeboten, die es in allen gängigen Fugenbreiten gibt.

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Fliesenschneidemaschine
Die Fliese liegt an einem verschiebbaren Winkelanschlag an, der über eine Skala eine exakte Einstellung der Zuschnittbreite erlaubt. Aufwendigere Maschinen verfügen über einen schwenkbaren Winkelanschlag mit exakter Gradeinteilung. Sie erlauben so trapezförmige Zuschnitte in stets gleichem Winkel. Auf diese Weise fallen Randzuschnitte bei aus der Flucht laufenden Wänden leicht. Zum Schneiden der Fliesen wird ein Schneidrad über die Fliesenoberfläche geführt. Entlang dieser vorgeritzten Linie bricht man dann die Fliese durch gleichmäßigen Hebeldruck.

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Fliesenschneider
Ein Fliesenschneider ist ein Gerät zum Anritzen und Brechen von Fliesen. Ein Hartmetallrad wird entlang einer Führungsschiene bewegt und ritzt über Hebeldruck eine feine Nut in die glasierte Oberfläche der Fliese, die anschließend entlang dieser Sollbruchstelle sauber gebrochen werden kann. Es gibt sowohl Ausführungen, die freihändig geführt werden als auch Geräte, die das Schneidrad fest in zwei Rohrführungen mit entsprechenden Führungsbuchsen beinhalten. Bei letztgenannter Bauausführung wird die Fliese durch Absenken des Hebels, der zur Führung des Schneidrades dient, gebrochen. In einer anderen Bauform wird die Fliese mit einem Diamantblatt, das elektrisch angetriebenen ist, durchgesägt. Die Trennscheibe läuft dabei in einem Wasserbad. Ausführungen für größere Fliesen oder auch Betonplatten sind mit einem brückenförmigen Schlitten ausgestattet, an dem ein Sägeaggregat über das Werkstück geführt wird. Das Trennen erfolgt entweder trocken oder nass mit diamantbestückten Sägeblättern/Trennscheiben.

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Fliesenspiegel
Ein Fliesenspiegel ist kein Verlegeplan, sondern ein freistehender Wandbelag, der nicht bis auf den Boden reicht.
Typische Beispiele sind Rückwände von Küchenzeilen.

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Fließspachtel
Selbstnivellierende, pumpfähige, schnell erhärtende, zementäre Universalspachtelmasse mit optimalen Verlaufseigenschaften. Zum Ausgleichen mineralischer Unterböden und zum Herstellen von ebenflächigen, glatten und ansatzfreien Untergründen in dünnen Schichtdicken ab 2 mm. Für die nachfolgende Verlegung von Bodenbelagsbaustoffen aller Art, wie keramische Beläge, Naturwerksteinbeläge, textile und elastische Beläge sowie Parkett. Geeignet für Fußbodenheizung.

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Fugenbrett
Großformatige Holzkelle mit Zellgummiauflage auf der Unterseite.
Diese dient zum Verfugen.

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Fugengummi
Eignet sich zum Verreiben der Fugenmasse in die Fliesenfugen, damit keine Hohlräume entstehen sowie zum Abziehen des überschüssigen Fugenmörtels.

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G
Glasierte Kanten
Einen verlegetechnischen Vorteil bieten Grundfliesen für Wandbeläge mit glasierten Kanten.
Ihr Vorteil besteht darin, dass der Fliesenbelag mit hygienisch einwandfreien und ästhetisch harmonischen Eck- und Kantenausführungen gestaltet werden kann.

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Glasur (Keramik)
Die Keramik-Glasur ist ein Oberflächenprodukt für die Gruppe von Keramikprodukten (Steingut, Terrakotta, Porzellan, etc.), die hauptsächlich in den Anfängen der Töpferei dazu diente, den porösen Scherben mit einem wasserundurchlässigen Überzug zu versehen.

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Glättkelle
Die Glättkelle (auch Traufel) ist ein Werkzeug für Gipser, Stuckateure, Fliesenleger und Maurer. Sie besteht aus einem ca. 1 mm starkem, rechteckigem, rostfreiem Stahlblech mit einem Handgriff aus Holz oder Kunststoff. Die Breite ist in der Regel 13 cm, die Länge kann zwischen 28 cm und 60 cm betragen. Mit der Glättkelle werden Putz oder Spachtelmasse auf Wände aufgetragen und anschließend geglättet oder strukturiert. Bei der Sanierung von Wänden werden Unebenheiten, Risse, Fugen und Löcher gefüllt und geglättet.

Die Glättkelle der Fliesenleger ist zweiseitig gezahnt. Rechteckige Aussparungen am Stahlblech bilden Zähne, deren Größe wird in Millimeter angegeben, z.B. 3x3 (fein), 6x6 (mittel) oder 10x10 (grob). Mit der glatten Seite der Glättkelle trägt der Fliesenleger den Fliesenkleber auf Wand oder Boden gleichmäßig auf, anschließend wird der Kleber mit der gezahnten Seite der Glättkelle gekämmt. In das so entstandene Streifenmuster werden die Fliesen eingelegt.

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H
Hydrotect-Veredelung
Strahlend saubere Fliesen - wie von selbst

Glanz ohne Mühe: Fliesen mit Hydrotect-Veredelung hält man spielend leicht dauerhaft strahlend sauber. Denn Kalk, Fett und Schmutz finden auf der Oberfläche keinen festen Halt. Keime werden zersetzt, störende Gerüche und Schimmelbildung verhindert. Dabei ist Hydrotect völlig ungiftig und frei von Reizstoffen. Die Veredelung ist fest in die Fliese eingebrannt und praktisch unbegrenzt haltbar. Deshalb garantieren wir die volle Wirksamkeit - dauerhaft.

Hydrotect: Die Wirkung

Hydrotect macht Fliesen hydrophil. Statt abzuperlen, verteilt sich das Wasser als hauchdünner Film auf der Oberfläche. Entscheidender Vorteil: Verschmutzungen werden einfach unterspült und lassen sich im Nu abwischen. Schädliche Keime, die oft auch üble Gerüche hervorrufen, werden oxidiert und auf natürliche Weise vernichtet. Fazit: strahlende Sauberkeit, Frische und Hygiene ? dauerhaft und ohne Mühe.

Hydrotect: Das Prinzip

Hydrotect wirkt zuverlässig und dauerhaft durch die Kraft des Lichts. Schon eine normale Innenraum-Beleuchtung reicht aus, um den in der Veredelung enthaltenen Katalysator Titandioxid (TiO2) zu aktivieren. Die Folge: Wasser, das sich auf der Fliese befindet, wird entspannt und unterspült als dünner Film auch hartnäckige Verschmutzungen wie Kalk, Schmutz und Fett. Zugleich führt die photokatalytische Reaktion zur Aktivierung des Luftsauerstoffs. Dadurch werden Bakterien vernichtet und ein erneutes Wachstum zuverlässig behindert.

Hydrotect: Der Einsatz

Ob Küche, Bad, Diele oder Terrasse: Überall, wo im Wohnbereich Wand- oder Bodenfliesen eingesetzt werden, bringt die reinigungsfreundliche Hydrotect - Veredelung strahlende Sauberkeit im Nu. Das bedeutet: mehr Freizeit, mehr Lebensqualität! In öffentlichen Gebäuden und hygienisch kritischen Bereichen senkt Hydrotect die Reinigungskosten und sorgt zugleich für perfekte Hygiene. Hydrotect - veredelte Fliesen für Wand, Boden und Fassade sind in zahlreichen Farben und Oberflächenstrukturen lieferbar. Das hilft Architekten und Bauherren, ihre kreativen Spielräume konsequent zu nutzen.

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I
Imprägnierung

Im Bauwesen bezeichnet Imprägnierung das Tränken von Baustoffen mit wasserabweisenden Mitteln, um die Baustoffe gegen schädigende Wasseraufnahme zu schützen.
Besonders polierte Feinseinzeugfliesen sollten nach einer intensiven Grundreinigung imprägniert werden.

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K
Kaliber (Fliesengroesse)

Formate von Fliesen werden im Nennmaß angegeben, was sich aus dem Werksmaß (angestrebtes Fertigungsmaß) und der Fugenbreite zusammensetzt. In der industriellen Herstellung von Fliesen kommt es zu Schwankungen in der Größe und dem Kaliber von Fliesen. Diese Kaliber werden sortiert, gekennzeichnet und getrennt verpackt. Der Kalibercode gibt somit an, welches tatsächliche Maß die Fliese hat. Das Kaliber findet sich auf jeder Verpackung neben der Nuancenbezeichnung.

Beispiel:
Fliese mit Format 30 x 30 cm und folgender Kalibercode-Angabe

Caliber -- Code
295 x 295 mm -- 5
296 x 296 mm -- 6
297 x 297 mm -- 7

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L
(leer)

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M
Mosaik

Steinzeugfliesen kleiner als 10/10 cm. Sie können quadratisch, rechteckig oder rund sein. Kleinere runde Mosaike werden als Knopfmosaik bezeichnet. Nicht alle Mosaike sind für eine Bodenverfliesung geeignet.

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O
Oberflächenverschleiß

Glasurabrieb bei glasierten Steinzeugfliesen infolge schleifender, reibender Beanspruchung. Die Verschleißgruppe (Klasse I bis IV) sollte vom Hersteller angegeben werden.

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P
PCI Pecidan

Die PCI Pecidan Bauplatte ist leicht, sehr stabil, wasserundurchlässig, wärmedämmend und wirkt dampfbremsend. Ihre Oberflächenstruktur bildet den idealen Untergrund für die Fliesenverklebung im Dünnbettverfahren und für das Aufbringen von Putz.
Sie verbindet handwerkliche Qualitätsarbeit mit technischer Perfektion.

Bestens geeignet
zum Ausgleichen alter Fliesenbeläge,
zur Montage auf Holz- und Metallständerwerk,
zum Ausgleichen unebener Wände,
zur Montage auf Böden,
zur Verkleidung von Wannen und Duschen,
zur Verkleidung von Rohren

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PCI Peciboard
Die PCI Peciboard ist ein Unterbodenelement zur Erstellung bodengleicher Duschen, gefertigt aus dem Basismaterial PCI Pecidan.
Auch im privaten Wohnungsbau wird die bodengleiche Dusche mit festen, ebenfalls verfliesten Spritzwänden, mehr und mehr dem Einbau konventioneller Duschtassen vorgezogen.
Ausgestattet mit einem dicht montierten Bodenablauf, einer zusätzlichen wasserdichten Beschichtung und einem vorgegebenen Gefälle ist sie vom Fliesenleger und Installateur einfach und sicher einzubauen.

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R
Reinigung

Reinigung von keramischen Fliesen

Alle glasierten und unglasierten Materialien zeichnen sich durch Oberflächen aus, die beste Voraussetzungen für problemlose Reinigung bieten.

Erstreinigung
Unmittelbar nach der Fertigstellung des Belages.
Für die Entfernung von Zementschleiern (Reste von hydraulisch abbindenden Verlege- und Verfugmaterialien) eignen sich nur Zementschleierentferner.
Saure Reiniger greifen Fugen auf Zementbasis an. Daher die Fugen durch Vornässen schützen und nach der Anwendung den Belag gründlich klar spülen, evt. neutralisieren.

Allgemeinschmutz läßt sich am besten mit alkalischen oder neutralen Reinigern entfernen.
Die Reinigung erfolgt je nach Schmutzanfall.

Grundreinigung und Fleckenbeseitigung
Bei der Grundreinigung handelt es sich um eine intensive Zwischenreinigung.
Durch Einsatz von Spezialreinigern, erhöhter Einwirkzeit, verstärkter mechanischer Unterstützung durch Bürsten und evt. Scheuerpulver wird der Belag gründlich gereinigt.

Kalkablagerungen, Urinstein, Rostflecken und Metallabrieb:
saure Reiniger, Fugen auf Zementbasis gründlich vornässen, sauren Reiniger durch klar spülen nach der Einwirkzeit vollständig entfernen

Teer, Bitumen, Farbkleckse, Reste von Dehnungsfugen, Kunstharz:
organische Lösungsmittel, wie z.B. Benzin, Aceton oder Abbeipasten

Epoxidharze:
Abbeipasten oder spezielle Reinigungsmittel

Öle, Fette, Wachse:
stark alkalische Reiniger
unglasierte Keramik ohne Vergütung oder Imprägnierung kann evt. durch Öle, Fette oder gefärbte Flüssigkeiten eine Verfleckung aufweisen, die nicht mehr vollständig zu entfernen ist.

Gummiabrieb, Bleistiftstriche:
Hier ist nur eine mechanische Entfernung durch Reiben oder Bürsten, evt. mit Hilfe von Scheuerpulver wirksam.

unglasierte keramische Beläge:
Unglasierte, nicht oberflächenvergütete Keramik sollte vorbeugend imprägniert werden, wenn vorhersehbar ist, dass gefärbte Flüssigkeiten, Fette oder Öle auf den Belag einwirken.

Alle unglasierten Beläge mit werksseitiger Protecta - Vergütung brauchen und dürfen nicht imprägniert werden. Ähnlich wie bei glasierter Keramik kann die Imprägnierung nicht eindringen und bleibt dann auf der Oberfläche als Schmierschicht zurück.

Trittsichere keramische Beläge:
maschinelle Reinigung mit Bürstenmaschinen, Hochdruck- oder Dampfreinigern.
Die Verfugung muß auf die erforderliche Reinigung abgestimmt sein.
Schleifmittelhaltige Bürsten oder Pads dürfen keinesfalls zum Einsatz kommen, da sie die Trittsicherheit erniedrigen.
Reinigungsmittel, -gerät und -ablauf muß auf die Schmutzart und den Anwendungsbereich abgestimmt sein. Reste von Reinigungsmitteln machen den Bodenbelag glitschig, deshalb immer gründlich klar spülen. Filmbildenden Mittel beeinflussen die Trittsicherheit ebenfalls negativ.

poliertes Feinsteinzeug:
Der trockene Belag sollte nach der Bauendreinigung imprägniert werden.
Eine einmalige Durchführung verbessert die Pflegeleichtigkeit; Flecken von Schmutz, Öl und gefärbten Flüssigkeiten können dann erheblich leichter entfernt werden.

Keramische Fassaden
Jede Fassade muß nach der Verlegung oder mechanischen Befestigung einer Endreinigung unterzogen werden. Mechanisch gehaltene Fassaden erfordern dabei bevorzugt eine neutrale oder alkalische Reinigung zur Entfernung montagebedingter ölig-fettiger Verunreinigung, herkömmlich verklebte Fassaden eher eine saure Reinigung zur Entfernung von Zementschleier.
Unglasierte Fassadenplatten im Niedrigbereich können zum Schutz vor Fleckenbildung und Sprühfarben imprägniert werden.

Zum Reinigen, Pflegen und Schützen empfehlen wir: Produkte von Lithofin. Siehe auch www.lithofin.de

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Rutschhemmungsklassen
Trittsicherheits-Bewertungsgruppen
Bewertungsklassen
Gruppe Haftreibwert Neigungswinkel
R9 gering von 6 bis 10°
R10 normal von 10 bis 19°
R11 erhöht von 19 bis 27°
R12 groß von 27 bis 35°
R13 sehr groß über 35°

Nach DIN 51130 unterscheidet man in sogenannte R-Klassen. Je höher die hinter dem R stehende Zahl, desto rutschhemmender. Für den gewerblichen Bereich sind Klassen von R9 - R13 vorgeschrieben. Die BGR 181 der Berufsgenossenschaften findet jedoch keine Anwendung auf Fußböden in Arbeitsräumen, Arbeitsbereichen und betrieblichen Verkehrswegen, die trocken genutzt werden, und wo die Gefahr des Ausrutschens auf Grund gleitfördernder Stoffe nicht besteht. Im Zweifelsfall sollten die Berufsgenossenschaft oder die Gewerbeaufsicht zum jeweiligen Bauobjekt befragt werden

Für den privaten Bereich gibt es keine Vorgaben, es empfiehlt sich aus Haftungsgründen auch hier die Verwendung von geprüften und zugelassenen Fliesen mit mindestens R9-Klassifizierung.

Ferner unterscheidet man je nach Anwendungsfall für den Barfußbereich (DIN 51 097) in die Klassen A, B und C. In Bereichen, wo fettige oder "pastöse" oder faserig-zähe Stoffe auf den Boden gelangen, müssen Fliesen auch noch einen "Verdrängungsraum" besitzen, der nach vier V-Klassen bewertet wird.
Werden Fliesen mit zu geringer Rutschhemmung eingebaut, drohen im Unglücksfall hohe Schadenersatzansprüche.

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S
Schienen

Die Proline - Schiene ist ein spezielles Profil zum Schutz und zur Dekoration der Außenkanten an Fliesenbelägen, lässt sich aber auch für andere Belagsmaterialien und Anwendungen sehr gut einsetzen.
Weitere Anwendungsbereiche sind u. a. Übergänge verschiedener Belagsarten (z.B. Fliesen zu Teppichboden), Sockelabdeckungen, Kantenschutz an Dehnungsfugen, saubere und dekorative Abschlusskanten an Treppenstufen sowie Flächen- und Feldbegrenzungen jeglicher Art (Teppich, Parkett, Laminat, Natursteinbeläge oder Reaktionsharzbeschichtungen). Siehe auch www.proline-profile.de

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Trittsicherheit

V

Verlegeanleitungen

Nachstehende Verlegeanleitungen im PDF-Format bieten umfangreiche Imformationen zum fachgerechten Fliesenverlegen:

Sanieren, Renovieren, Modernisieren

Naturwerksteine professionell verlegen und verfugen

Balkone und Terrassen fachgerecht planen und ausführen

 

W
Wasseraufnahmevermögen
Gruppe Massen-% Wasseraufnahmevermögen
I höchstens 3 %
IIa 3 % bis 6 %
IIb 6 % bis 10 %
III mehr als 10 %

In der europäischen Norm EN 87 werden keramische Fliesen und Platten nach ihrem Wasseraufnahmevermögen in vier Gruppen unterteilt.
Frostbeständig und somit für den Außenbereich geeignet sind nur Fliesen und Platten der Gruppe I. Auch Fliesen, die auf überdachten Flächen - z.B. auf Balkonen - vor Niederschlägen geschützt verlegt werden, müssen der Gruppe I zugeordnet sein, da sie dort nicht frostgeschützt liegen.

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Wasserwaage
Beim Verlegen der Fliesen kommt es darauf an, daß Senkrechte und Waagerechte möglichst exakt eingehalten werden. Neuerdings gibt es auch Präzisions-Laser-Wasserwaagen, die mit einem auch im Hellen gut sichtbaren Laserstrahl Horizontale oder Vertikale exakt markieren.

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Werkzeug
für die Fliesenverlegung:
Zum Verbauen werden folgende Werkzeuge benötigt:
ein sauberer Eimer (10 l),
ein Fliesenschneider
ein Winkelschleifer mit Diamanttrennscheibe zum Ausklinken von Fliesen,
eine Fliesenhexe,
ein Paar Knieschützer,
eine Rabitzzange zum Brechen von Plattenstreifen
eine Papageienzange zum Ausbrechen von Löchern,
ein Quirl zum Aufrühren des Klebers und Fugmörtels,
ein Moosgummibrett zum Einschlämmen des Fugmörtels in die Fliesenfugen,
ein Schwammbrett und eine Waschwanne mit aufgesetzten Auspressrollen. Damit wird die Fuge geglättet und der Belag vom Zementmörtel gereinigt.
ein Winkel für das winkelgerechte Anlegen der ersten Fliesen,
verschiedene Zahnkellen, je nach Fliesenart und -größe zum Auftragen des Fliesenklebers.

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Z
Zahnspachtel
Dieser wird zum Auftragen von verarbeitungsfertigem Fliesenkleber benutzt. Die Zahnung des Spachtels ist laut Gebrauchsanleitung auf den zu verarbeitenden Kleber abzustimmen. Für größere Arbeiten ist ein solider Zahnspachtel aus rostfreiem Stahl dem Kunststoffzahnkamm vorzuziehen.

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Bewertungsklassen
Gruppe Haftreibwert Neigungswinkel
R9 gering von 6 bis 10°
R10 normal von 10 bis 19°
R11 erhöht von 19 bis 27°
R12 groß von 27 bis 35°
R13 sehr groß über 35°

Nach DIN 51130 unterscheidet man in sogenannte R-Klassen. Je höher die hinter dem R stehende Zahl, desto rutschhemmender. Für den gewerblichen Bereich sind Klassen von R9 - R13 vorgeschrieben. Die BGR 181 der Berufsgenossenschaften findet jedoch keine Anwendung auf Fußböden in Arbeitsräumen, Arbeitsbereichen und betrieblichen Verkehrswegen, die trocken genutzt werden, und wo die Gefahr des Ausrutschens auf Grund gleitfördernder Stoffe nicht besteht. Im Zweifelsfall sollten die Berufsgenossenschaft oder die Gewerbeaufsicht zum jeweiligen Bauobjekt befragt werden
Für den privaten Bereich gibt es keine Vorgaben, es empfiehlt sich aus Haftungsgründen auch hier die Verwendung von geprüften und zugelassenen Fliesen mit mindestens R9-Klassifizierung.

Ferner unterscheidet man je nach Anwendungsfall für den Barfußbereich (DIN 51 097) in die Klassen A, B und C. In Bereichen, wo fettige oder "pastöse" oder faserig-zähe Stoffe auf den Boden gelangen, müssen Fliesen auch noch einen "Verdrängungsraum" besitzen, der nach vier V-Klassen bewertet wird.
Werden Fliesen mit zu geringer Rutschhemmung eingebaut, drohen im Unglücksfall hohe Schadenersatzansprüche.

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Mo. - Fr.: 8.00 - 17.00 Uhr
 
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07.02.2012 - 01:54 Uhr

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